Warum Ihre WordPress-Website Sie jedes Jahr mehr kostet
Sie zahlen für Ihr WordPress CHF 150 pro Monat an Plugins und Lizenzen. In 3 Jahren werden es CHF 350 pro Monat sein. Hier erfahren Sie, warum die WordPress-Kosten strukturell aus dem Ruder laufen und wie Sie das vermeiden.
Inhalt
Das stille Phänomen der steigenden Kosten
Wenn Sie 2024 eine WordPress-Website lancieren, bezahlen Sie:
- Yoast SEO Premium: CHF 99/Jahr (CHF 8/Monat)
- WP Rocket: CHF 50/Jahr (CHF 4/Monat)
- Eine Theme-Lizenz: CHF 60/Jahr (CHF 5/Monat)
Total: CHF 17/Monat im ersten Jahr. Vertretbar.
Drei Jahre später, 2027, sehen Ihre monatlichen Kosten eher so aus:
- Yoast SEO Premium: CHF 12/Monat (Preiserhöhung)
- WP Rocket: CHF 5/Monat
- Theme-Lizenz: CHF 8/Monat (Preiserhöhung)
- Smush Pro (optimierte Bilder): CHF 8/Monat
- Polylang Pro (Mehrsprachigkeit): CHF 8/Monat
- WPForms Pro (erweiterte Formulare): CHF 10/Monat
- UpdraftPlus Premium (Backups): CHF 8/Monat
- Wordfence Premium (Sicherheit): CHF 15/Monat
Total: CHF 74/Monat. Eine Steigerung um mehr als 300 %.
Und dabei ist die Zeit für die Wartung, intern geleistet oder von Ihrem Dienstleister verrechnet, noch nicht mitgezählt.
Dieser Artikel erklärt, warum die Kosten von WordPress strukturell aus dem Ruder laufen und wie Sie das vermeiden.
Ursache 1: Kostenpflichtige Plugins summieren sich
Der WordPress-Kern ist kostenlos. Doch die wesentlichen modernen Funktionen (erweitertes SEO, Cache, Mehrsprachigkeit, komplexe Formulare, Sicherheit) erfordern kostenpflichtige Plugins.
Zu Beginn installieren Sie 3 bis 5 kostenpflichtige Plugins zu je CHF 60 bis 100 pro Jahr. Vertretbar.
Mit der Zeit kommen weitere dazu: erweiterte Analytics, ein Reservierungs-Plugin, ein Newsletter-Plugin, ein Plugin für Kundenstimmen, ein Profi-Plugin für Fotogalerien, ein erweitertes SEO-Plugin, ein Schema.org-Plugin, ein Google-Maps-Plugin. Jedes kostenpflichtige Plugin kostet zusätzlich CHF 50 bis 150 pro Jahr.
Sechs Jahre später: 12 bis 15 kostenpflichtige Plugins zu durchschnittlich CHF 80 pro Jahr = CHF 1’000 bis 1’200 pro Jahr allein für Plugin-Lizenzen.
Ursache 2: Systematische Preiserhöhungen
Die Hersteller von WordPress-Plugins erhöhen ihre Preise alle 1 bis 2 Jahre.
Gemessene Beispiele 2024 → 2027:
- Yoast SEO Premium: USD 99 → USD 149 (+50 %)
- WPForms Pro: USD 99 → USD 169 (+70 %)
- Polylang Pro: EUR 99 → EUR 139 (+40 %)
- Smush Pro: USD 49 → USD 89 (+82 %)
- Wordfence Premium: USD 99 → USD 159 (+60 %)
Diese Erhöhungen sind strukturell: Der WordPress-Markt ist ausgereift, die Hersteller wollen ihre Kundenbasis monetarisieren. Und Sie bezahlen.
Ursache 3: Wartungskosten, die sich anhäufen
WordPress verlangt regelmässige Updates des Kerns, der Themes und der Plugins. Jedes Update kann etwas zerstören (Plugin-Inkompatibilität, Theme-Konflikt).
Erstes Jahr: 2 bis 3 Stunden Wartung pro Monat, also CHF 2’400 bis 3’600 pro Jahr, wenn sie zu CHF 100 pro Stunde ausgelagert ist.
Fünftes Jahr: 4 bis 6 Stunden Wartung pro Monat (mehr Plugins = mehr Updates = mehr Bugs), also CHF 4’800 bis 7’200 pro Jahr.
Und dann sind da die Vorfälle: Alle 1 bis 3 Jahre wird in einem Plugin eine kritische Sicherheitslücke ausgenutzt. Kosten für die Wiederinbetriebnahme: CHF 2’000 bis 10’000 pro Vorfall.
Ursache 4: Verfrühte Relaunches
Viele KMU erneuern ihr WordPress alle 3 bis 4 Jahre (gegenüber 5 bis 6 Jahren bei einem modernen Stack). Warum?
- Die Performance hat sich so verschlechtert, dass sie nicht mehr zu retten ist
- Plugins sind mit neuen Browsern inkompatibel
- Das Design ist veraltet
- Die Wartungskosten explodieren
Ein WordPress-Relaunch alle 3 Jahre = CHF 8’000 bis 15’000 pro Zyklus. Über 9 Jahre = CHF 24’000 bis 45’000 für aufeinanderfolgende Relaunches.
Gesamtkosten über 5 Jahre: WordPress gegen Astro
Für eine typische Unternehmenswebsite (15 bis 30 Seiten, mehrsprachig, mittlerer Traffic):
| Posten | WordPress | Astro |
|---|---|---|
| Erstentwicklung | CHF 8’000 | CHF 14’000 |
| Kostenpflichtige Plugins über 5 Jahre | CHF 5’000 | CHF 0 |
| Wartung über 5 Jahre | CHF 15’000 | CHF 5’000 |
| Relaunch nach 5 Jahren (wahrscheinlich) | CHF 12’000 | optional (CHF 0) |
| Total über 5 Jahre | CHF 40’000 | CHF 19’000 |
Astro ist über 5 Jahre mehr als 50 % günstiger als WordPress, trotz höherer Anfangskosten. Der Unterschied entsteht über die Dauer.
Die Ausnahmen, in denen WordPress sinnvoll bleibt
Seien wir ehrlich:
Redaktioneller Blog mit vielen Autoren. Für komplexe redaktionelle Abläufe mit 10 oder mehr Autoren bleibt WordPress hervorragend.
Branchen-Plugin, das es nur für WordPress gibt. Wenn Sie von einem bestimmten Branchen-Plugin abhängen (z. B. WooCommerce mit einer branchenspezifischen Erweiterung), erfordert eine Migration, die Geschäftslogik neu zu schreiben.
Sehr knappes Anfangsbudget. Für eine Website, die mit CHF 3’000 bis 5’000 lanciert wird, bleibt WordPress tragbar. Die versteckten Kosten zeigen sich erst nach 24 Monaten.
Interne WordPress-Kompetenz. Wenn Ihr Team WordPress verwalten kann, sind die Mehrkosten kurzfristig nicht offensichtlich.
Migration von WordPress zu Astro
Wenn Sie sich zum Wechsel entschliessen, sieht eine typische Migration für eine Unternehmenswebsite so aus:
- Audit (1 Tag): Inventar von Seiten, Plugins und Integrationen
- Strategie (2 bis 3 Tage): Wahl des Headless CMS (Sanity, Payload), Zielarchitektur
- Einrichtung von Astro (3 Tage): Konfiguration, Struktur, Tooling
- Design-Migration oder Neugestaltung (5 bis 10 Tage): je nach Wahl
- Entwicklung (10 bis 20 Tage): Seiten, Komponenten, Integrationen
- Migration der Inhalte (2 bis 3 Tage): Import von WordPress ins Headless CMS
- 301-Weiterleitungen (1 Tag): alle alten URLs → neue URLs
- Qualitätssicherung und Livegang (2 bis 3 Tage): Tests, Freigabe, Inbetriebnahme
- Begleitung 1 Monat nach dem Livegang: Monitoring, Anpassungen
Total: CHF 12’000 bis 25’000, je nach Komplexität.
ROI: Die Investition amortisiert sich über die Betriebskosten in 18 bis 30 Monaten.
Weiterführend
Unseren Service Firmenwebsite ansehen: standardmässig mit Astro.
Ein Audit Ihres aktuellen WordPress anfragen: vollständige Diagnose und Schätzung der Migration in 7 Tagen.
Unseren Artikel zu WordPress und SEO lesen: die SEO-Herausforderungen 2026.